Samstag, 12. September 2009

Die ersten Resultate


Hier ein Teil der ersten Ernte. Ich unterteile meine Artemisia annua - Produktion in:


- "Erste Qualität" = Artemisiablätter ohne Stiele: auch für Teebeutel geeignet (durch 2 Siebe)


- "Zweite Qualität" = Artemisiablätter mit feinsten Stielen: gebrühter Tee (durch 1 Sieb)


- "Dritte Qualität" = Artemisiablätter mit Stielen und Blüten: in Umschlag-pflaster eingenäht. (äusserliche Behandlung)


- Artemisia Pulver = Erste Qualität, gemahlen (für Kleinkinder)


- Artemisiatinktur = Zur Weiterverarbeitung nach 14 Tagen in Salben, Cremen, usw.


Je nach Bedürfnissen und Erfolgen wird diese Palette erweitert oder abgeändert werden.


Die Pflanzen im Trockner und die Verarbeitung




Je nach Sonneneinstrahlung auf die schwarze Fläche des Solartunneltrockners wird die Ventilationsluft erwärmt und so auch die Luftfeuchtigkeit reduziert. Die mit Ästen belegte Fläche im Trockner wird bei starker Sonneneinstrahlung mit einer Blache abgedeckt, da sonst das Trockengut gebräunt (verbrannt)wird.
Die getrockneten Artemisia annua - Zweige werden dann, wenn sie genügend getrocknet sind, (bis 30 - 40 % Luftfeuchtigkeit) auf - und - durch 2 unterschiedlich maschige Siebe gerieben. Das ergiebt einen feinen grünen Heiltee ohne Stengel. Ich brauche 2 Siebe zur Qualitätsverbesserung.

Montag, 24. August 2009

Der Solartrockner läuft!




Wir haben nun die Installation des Solartunnemtrockners abgeschlossen und er läuft sehr gut. Sie 3 Ventilatoren werden je nach Sonneneinstrahlung vorläufig von Hand bedient. Ich werde jedoch diese Belüftung etwas später je nach Durchzugtemperatur über Thermoschalter automatisieren. Das Solarpanel ist nach getaner Arbeit leicht demontierbar. Dank neuster Technologie kann man zusätzlich bis mindestens 10 Led - Solarleuchten zuschalten. Das System ist speziell für den Regenwald und das Gebirge hier konzipiert. Kostenpunkt: ca 400 Euro.

Donnerstag, 20. August 2009

Ein Solar-Tunneltrockner entsteht.







Es ist nun höchste Zeit zum Ernten und Trocknen der Pflanzen. Innerhalb 2 Wochen habe ich mir diesen Trockner gebaut. 3 kleine individuell zuschaltbare 12 Volt Ventilatoren saugen die Luft an und bringen sie in den Wärmesektor (Mattschwarzer Bereich). Dahinter ist der Trocknungsbereich der Pflanzen. Die Anlage lässt sich jedoch bei mir bis auf 9 Meter verlängern. Um in diesem Fall die Wärme möglichst konstant zu halten, würden dazwischen 2 Erwährmungssektoren dazwischengeschaltet. Der Probelauf erfolgt in den nächsten Tagen.

Bewässerung in der Trockenzeit


Die Regenzeit in unseren Breitengraden scheint sich bereits zu verabschieden. Das schöne Wetter ist uns willkommen, nachdem wir lange keine direkten Sonnenstrahlen hatten. Nun drängt sich eine konstante Bewässerung unserer Pflanzenzöglinge auf. Um das von Hand bewässern zu erleichtern gibt es teure Bewässerungsanlagen. Ich habe mir meine jedoch zum Bruchteil dieser professionellen Sprüher selber gebaut. Blaue Plastikrohre mit feinen Löchern bebohrt erfüllen den selben Zweck. Zwischen dem Schlauch und dem blauen Bewässerungsrohr ist ein "Schnappanschluss", der das Wechseln auf die anderen 8 Meter-Beete erleichtert.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Ein erfreulicher Anblick.


Das linke Bild zeigt die Artemisia annua - Pflanzen in 3 Reihen mit den Abständen von 50 cm zur nächsten Pflanze. Zum gegebenen Zeitpunkt wird jede 2. Pflanze benützt um Stecklinge in den Nachbarbetten zu platzieren. Dadurch gibt das versetzte Ausdünnen genügnd Platz um den Verbliebenen bis zur Tee - Ernte mehr Raum zu geben.
Die Eisenstäbe unter dem Netz sind lange genug gewählt, um wenn nötig mit dem Pflanzenwachstum mithalten zu können. Die Rasenwege um die eingefassten Beete sind ebenfalls mit EM5 "geimpft" und so kann das gemähte Gras als Beigabe zum Kompostieren eingebracht werden.
Für mich ist es nun höchste Zeit den Solartrockner zu bauen.

Gute Bedingungen für die Pflanzen schaffen


Um den Malariaheilpflanzen den bestmöglichen Schutz zu gewähren werden sie bei uns mit EM5 ein- bis zweimal in der Woche behandelt. Em5 besteht aus effektiven Mikroorganismen (EM1), Essig und Alkohol und dann noch aus beigemischten Fermenten aus bestimmten Pflanzenbestandteilen (chili, rasish, neem, garlig, mariegold, ginger, aloe Vera, usw.). Diese Mischung lässt man 14 Tage gären und versprüht die gesiebte Flüssigkeit dann auf die Pflanzen und ihre Umgebung mit einer Rücken-Spraypumpe. Die Wirkung im Wachstum und beim Insekten- und Pilzschutz ist ausserst erfreulich.
Da momentan täglich Regen fällt, bekommen die Pflanzen genügend Wasser. Das ist wichtig, damit das Blühen herausgezögert wird. Das erleichtert auch das tägliche Giessen erheblich.