Artemisia annua Tee: Prophylaxe gegen Malaria
Seit einigen Jahren empfehlen verschiedene Fördervereine, darunter auch IFBV in Luxemburg , die Pflanzung von BEIFUSS (ARTEMISIA ANNUA) in tropischen Ländern. Wie neue klinische Versuche bewiesen haben, besitzt diese Pflanze ausgezeichnete therapeutische Eigenschaften gegen Malaria.
Seitdem man ARTEMISIA ANNUA in vielen afrikanischen Gärten pflanzt, sind immer mehr Personen die getrockneten Beifussblätter als ‘Tisane’ regelmässig trinken, und bemerken, dass sie gegen Malaria immun werden. Diese prophylaktischen Eigenschaften wurden auf breiter Basis in Schulen in KENYA bestätigt (diese Schulen gehören zur Organisation IDAY). Schon 2010 wurden Pflanzungen von ARTEMISIA ANNUA auf ungefähr fünfzig Schulen ausgedehnt. Lehrer und Schüler haben den Artemisia-Tee getrunken, um ihre Malaria-Krise zu heilen. Sie haben es jedoch zur Gewohnheit gemacht, regelmässig mehrere Tassen Tee pro Woche zu trinken: das Resultat ist eine ausserordentliche Wirkung um neuen Infektionen oder Rückfällen vorzubeugen.
Die Abwesenheitsquote der Schüler und Lehrer ist von 30% auf nahezu 0% zurückgegangen, und die Schulergebnisse haben sich in Bezug auf die gesamte Schülerzahl wesentlich verbessert. Laut Ergebnissen von Dr. R. ARUDO wurden therapeutische Ergebnisse auch bei Typhus und Menorrhoe junger Mädchen festgestellt.
Des weiteren hat die Reduzierung der Gesundheitsausgaben es ermöglicht, Gelder für die Schulerziehung freizumachen.
Eine neue wissenschaftliche Veröffentlichung aus Uganda bestätigt diese Resultate in bemerkenswerter Weise. Der Autor führt die Prophylaxe auf eine Aktivierung der Monocyten zurück, die unter den ersten Blutkörperchen sind, die im Fall einer Malariaattacke aktiv werden.
Luxemburger Untersuchungen in Bezug auf die Aktivierung der Lymphozyten zeigten 2010, dass auch ein Tee mit nur geringen Artemisiningehalt einen wesentlich positiveren Einfluss auf das Immunsystem ausübt.
Die vorbeugende – und sogar therapeutische - Wirkung der ARTEMISIA ANNUA Pflanze beruht demnach auf anderen Substanzen, die in der Pflanze enthalten sind. Professor PE Ogwang geht sogar so weit, dass er eine Prophylaxe gegen Malaria mit Beifuss empfiehlt, das keinerlei Artemisinin enthält.
Dr Pierre Lutgen
ifbv@pt.lu
Mittwoch, 8. August 2012
Dienstag, 3. April 2012
Nach einem Jahr Pause
Liebe Freunde,
wir haben ein Jahr Pause gemacht mit unserer Artemisia-Pflanzung. Doch die reiche Ernte, die wir letztes Jahr "eingefahren" haben, wird bald aufgebraucht sein.
Noch sind wir am Bauen. Doch es wird Zeit mit neuem Elan Artemisia annua anamed zu sähen und zu kultivieren. Vorerst mal versuchen wir, gezogene Pflanzen an die Verbraucher weiter zu geben.
Leider sehen die Farmer hier zuwenig Profit am Anbau. Reis gibt weniger Arbeit und ist besser zu verkaufen. Wir sind jedoch guten Mutes, mit der Fortsetzung unseres Projekts, gute und hilfreiche Erfolge erzielen zu können. Mehr davon hier später.
wir haben ein Jahr Pause gemacht mit unserer Artemisia-Pflanzung. Doch die reiche Ernte, die wir letztes Jahr "eingefahren" haben, wird bald aufgebraucht sein.
Noch sind wir am Bauen. Doch es wird Zeit mit neuem Elan Artemisia annua anamed zu sähen und zu kultivieren. Vorerst mal versuchen wir, gezogene Pflanzen an die Verbraucher weiter zu geben.
Leider sehen die Farmer hier zuwenig Profit am Anbau. Reis gibt weniger Arbeit und ist besser zu verkaufen. Wir sind jedoch guten Mutes, mit der Fortsetzung unseres Projekts, gute und hilfreiche Erfolge erzielen zu können. Mehr davon hier später.
Dienstag, 8. März 2011
Informationstag "Artemisia annua anamed"
35 Teilnehmer besuchten den Informationstag "Artemisia annua anamed" in Puerto Princesa, der im Auftrag der Organic - Farmer - Assosiation Palawan angeregt wurde. Darunter waren auch Vertreter der örtlichen Regierung von Palawan, welche unserer Tätigkeit sehr positiv gegenüber stehen. Beim Rundgang durch den Heilpflanzengarten war das Interesse auch für die Vegetative Vermehrung sehr ausgeprägt. Wir sind nun daran, diese noch mehr zu optimieren.
Freitag, 17. Dezember 2010
Artemisia annua anamed - Kabseln und Salbe
Da doch eine Mehrzahl der Landsleute hier eher süsses lieben und den Artemisia annua Tee einfach nicht runter schlucken können, haben wir nun mit der Herstellung von Kabseln experimentiert. Dabei versuchten wir uns mit den Grössen 1 (links im Bild) und OO (rechts im Bild).
Um eine Malaria zu behandeln braucht es von den Kleineren 24 Kabseln pro Tag (5 Gramm Pulver). Bei den Grösserem 12 Kabseln pro Tag (Auch 5 Gramm) für eine erwachsene Person. Der Artemisia annua anamed - Tee muss vor dem in Kabseln abfüllen schonend pulverisiert, resp. gemahlen werden. Das Abfüllen geschieht bei uns mit je einem manuellen Abfüllgerät aus Deutschland. (Herzlichen Dank der Spenderin).
Die Salbe im Hintergrund hat uns eine Bekannte fabriziert zum Ausprobieren..
Medizinische Erfahrungen mit den Kabseln und der Salbe stehen hier noch aus, werden jedoch später nachgereicht.
Samstag, 4. Dezember 2010
Von der neuen Bepflanzung zu Schulungsgärten?
Nun werden in Zeitabständen neue Generationen von Artemisia annua anamed - Pfanzen auf dem neuen Feld gepflanzt und schlussendlich mit dem Tunnemtrockner getrocknet.
Die Nachfrage wird immer grösser. Auch die Frau von Mayor Hagedorn war nach einer Bildpräsentation voll begeistert und ermöglichte uns ein stündiges Live-Interview im lokalen Radiosender.
Ihr Wunsch: Hier sollen in Kürze Seminare und Workshops über Artemisia annua anamed und später über andere tropische Heilpflanzen durchgeführt werden, um mit den Ausgebildeten die ganze Insel Palawan zu versorgen. Auch ein Grossprojekt um andere südliche Inseln der Philippinen mit einzuschliessen möchte sie mit uns in Angriff nehmen.
Wir sind nun daran, die notwendige Infrastruktur vorzubereiten und aufzubauen. Wir sind für jegliche Hilfe und Unterstützung angewiesen und dankbar.
Samstag, 30. Januar 2010
Das neue Artemisia annua - Land wird vorbereitet
(Bilder anklicken zum vergrössern)
Dieses Land wurde bereits landwirtschaftlich genutzt (Camamansi-Sträucher). Nun wird es geebnet und eingezäunt. Das bis meterhohe Gras wird entfernt und gesammelt zum kompostieren. Das wird zwei Wochen in Anspruch nehmen. Dann werden die neun mal zwei Meter- Beete angelegt durch möglichst tief umgraben, und wie bereits beschrieben gedüngt. So bereiten wir vorläufig zwanzig Beete vor.
Der Zaunbereich wird mit Papaya- und Malunggay- (Moringa-) Bäumchen im Abstand von einem meter zum Zaum ind zwei Meter von Baum zu Baum angelegt.
Zudem sind ein gedeckter Park- und Arbeitsbereich mit zwei grossen Wassertanks geplant.
Ab Anfangs März sollten die Artemisia - Pflänzchen zum pflanzen bereit sein. So werden am Anfang 1600 Pflanzen im Abstand zu 50 cm Platz finden. Wir werden dann zur gegebenen Zeit jede zweite Pflanze zur Stecklingsvermehrung ausdünnen. So erhalten die übrigen Artemisia annua Pflanzen den genübenden Platz zur vollständigen Entfaltung.
Zudem sind ein gedeckter Park- und Arbeitsbereich mit zwei grossen Wassertanks geplant.
Ab Anfangs März sollten die Artemisia - Pflänzchen zum pflanzen bereit sein. So werden am Anfang 1600 Pflanzen im Abstand zu 50 cm Platz finden. Wir werden dann zur gegebenen Zeit jede zweite Pflanze zur Stecklingsvermehrung ausdünnen. So erhalten die übrigen Artemisia annua Pflanzen den genübenden Platz zur vollständigen Entfaltung.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Noch allgemeines zur Pflege des Grundstücks
Unser Kompost wird mit EME behandelt und so helfen die effektiven Mikroorganismen dem organischen Abfall ohne Fäulnis schneller abzubauen.
Sowohl Wurmerde wie Bokashi kann selber hergestellt werden.
EME wird mit 30ml Molasse, 30 ml EM1 und 1 Liter Wasser in eine PET Flasche gegeben (1x1x30) und verschlossen gut gemischt. Es entsteht eine Gärung, die während mehreren Tagen dauert. Die Gasbildung muss man täglich durch Aufschrauben der Petflasche entweichen lassen.
Mittels Sprühkanister (16 Liter) wird in Verhältnis 1x1x500 (30ml Molasse, 30 ml EME und dann den Kanister mit Wasser aufgefüllt) vorbereitet und gleichtags verbraucht.
Regelmässig wird damit das ganze Areal, anfangs wöchentlich, später 14tägig bis monatlich besprüht.
Begriffe:
EM = Effektive Mikroorganismen (Überbegriff)
EM1 = Grundsubstanz der EM Familie
EME= Verdünnte Arbeitssubstanz, welche je nach Gebrauch weiter verdünnt werden muss.
Kosten eines Sprühkanister-Inhaltsmit verdünntem EME: 3 Schweizerrappen.
Sowohl Wurmerde wie Bokashi kann selber hergestellt werden.
EME wird mit 30ml Molasse, 30 ml EM1 und 1 Liter Wasser in eine PET Flasche gegeben (1x1x30) und verschlossen gut gemischt. Es entsteht eine Gärung, die während mehreren Tagen dauert. Die Gasbildung muss man täglich durch Aufschrauben der Petflasche entweichen lassen.
Mittels Sprühkanister (16 Liter) wird in Verhältnis 1x1x500 (30ml Molasse, 30 ml EME und dann den Kanister mit Wasser aufgefüllt) vorbereitet und gleichtags verbraucht.
Regelmässig wird damit das ganze Areal, anfangs wöchentlich, später 14tägig bis monatlich besprüht.
Begriffe:
EM = Effektive Mikroorganismen (Überbegriff)
EM1 = Grundsubstanz der EM Familie
EME= Verdünnte Arbeitssubstanz, welche je nach Gebrauch weiter verdünnt werden muss.
Kosten eines Sprühkanister-Inhaltsmit verdünntem EME: 3 Schweizerrappen.
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